Geschichte

Künstlerbund GRAZ

Im April 1925 als Abspaltung von der Genossenschaft bildender Künstler Steiermarks durch 14 "REBELLISCHE KÜNSTLER" gegründet, war diesem neuen steirischen Kunstverein nicht unbedingt die Avantgarde, sondern vor allem die künstlerische Qualität ein besonderes Anliegen.

Zudem hatte der Künstlerbund Graz immer eine besondere Beziehung zur Architektur und zur angewandten Kunst, denen er in seinen künstlerischen Aktivitäten viel Platz einräumte. Der Künstlerbund Graz hat sich nie in eine stilistische Verengung hineinmanövrieren lassen. Die 14 Künstler, die ihn 1925 gründeten, waren schon höchst unterschiedliche Persönlichkeiten.

Die Gründer

Der Künstlerbund hat seinen Mitgliedern immer wieder hervorragende Möglichkeiten geschaffen, sich in Graz, aber auch darüber hinaus zu präsentieren. Viele der Künstler, die Graz verließen, um im Ausland zu arbeiten, blieben dem Künstlerbund treu und bildeten so ein weitgespanntes Netz von Kontakten, von denen auch ihre Kollegen profitierten. Bedeutende Künstlerpersönlichkeiten wie Norbertine Bresslern-Roth, Leo Fellinger, Fred Hartig oder Werner Augustiner sind aus der Geschichte der steirischen Moderne nicht wegzudenken.

Der Künstlerbund Graz ist mit seinen Künstlerpersönlichkeiten und seinen Aktivitäten ein wichtiges Element der kulturellen Identität unseres Landes. In der neugeschaffenen Galerie in der Metahofpassage in Graz, Annenstraße 56 finden Künstler die Möglichkeit, sich und ihre Werke zu präsentieren. Monatliche Veranstaltungen zeigen die Aktivitäten im Künstlerbund.

Die Präsidenten des Künstlerbundes